Verbot von Einwegplastik - unsere Alternativen

Nachhaltigkeit 17. Juni 2021

Seit dem 17. September 2020 ist es endlich offiziell: Die Bundesregierung hat beschlossen, den Verbot von Einweg-Plastik durchzusetzen. Das bedeutet, dass ab Juli 2021 einige Einweg-Plastikprodukte nicht mehr auf dem Markt sein dürfen. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung zum Umweltschutz! Doch für viele Firmen hat dieser Wandel enorme Auswirkungen. Diese Folgen hat das Gesetz auf dein Unternehmen und das sind die Alternativen!

Verbot von Einwegplastik

EU-weites Einweg-Plastik Verbot tritt in Kraft (Quelle: Bundesregierung, 2021)

Ab Juli 2021 wird sich auf dem Markt für Einwegplastik einiges ändern. Das neue Gesetz zum Verbot von Einwegplastik tritt in Kraft. Europaweit dürfen dann verschiedene Produkte aus Einwegplastik nicht mehr produziert und verkauft werden.

Folgende Plastik-Produkte sind davon betroffen:

  • Einweg-Besteck und Geschirr
  • Strohhalme und Rührstäbchen
  • To-Go-Becher
  • Fast-Food-Verpackungen
  • Wattestäbchen
  • Luftballonstäbe aus Kunststoff

Dies betrifft unter anderem Konsumgüter, die aus dem sogenannten oxo-abbaubarem Plastik bestehen. Grund hierfür ist, dass sich diese Konsumgüter nicht vollständig zersetzen. Stattdessen zerfallen sie zu Mikroplastik und gelangen somit in die Natur. Für uns kaum sichtlich, schaden diese schädlichen Stoffe nicht nur der Umwelt, sondern auch uns Menschen.

Ein erfrischendes Getränk aus dem Plastik-Strohhalm, das Lunch aus der Styropor-Box oder eine Grillparty mit Plastikgeschirr - von diesen Vorstellungen müssen wir uns allmählich verabschieden. Auch wenn sich diese Produkte bereits wie selbstverständlich in unseren Alltag integriert haben, gibt es Hoffnung! Der Markt bietet zahlreiche Alternativen für wenig Geld. Auch wir von allbranded sind auf diesen Wandel vorbereitet und haben vergleichbare recyclebare Produkte auf dem Markt gebracht.

Warum werden Einweg-Plastikprodukte verboten?

Auslöser für die Plastikdiskussion der Bundesregierung ist der allseits bekannte To-Go-Becher. Es ist erschreckend zu wissen, dass stündlich 320.000 Einwegbecher in Deutschland verbraucht werden. Kaum ein anderes Plastikprodukt wird so häufig genutzt wie der beliebte To-Go-Becher. Immer häufiger landet Plastikmüll nicht wie gewollt im Müll, sondern im Park, auf der Straße, am Ufer oder im Meer. Mehrere Tonnen Müll gelangen jährlich ins Meer und davon besteht ein Großteil aus Plastik. Bis zur vollständigen Zersetzung von Plastik vergehen mehrere Hundert bis Tausend Jahre.

Ungewollt verschlucken Meereslebewesen die kleinen Plastikteilchen. Andere strangulieren sich in alten Netzen. Millionen Tiere müssen an den Folgen von Plastikmüll qualvoll sterben. In den Langzeitfolgen wird nicht nur die Natur zerstört, sondern auch die menschliche Gesundheit. Aus unserer Sicht ist die Entscheidung der Bundesregierung ein kleiner, aber wichtiger Schritt für die Rettung der Weltmeere. (Quelle: WWF, 2020)

  • Jedes Jahr gelangen 4,8 – 12,7 Millionen Tonnen Plastik in die Weltmeere.
  • Wissenschaftlicher schätzen, wenn die Entwicklung so weiter geht, haben bis 2050 fast alle Meeresvogel Plastikteile im Magen.
  • Der wirtschaftliche Schaden durch Plastikmüll in den Meeren beträgt jedes Jahr ca. 13 Milliarden Euro.

Diese Zahlen sind erschreckend. Doch zugleich zeigen sie uns, dass wir handeln müssen. Der Schutz der Umwelt muss zukünftig noch bedeutender werden und das Leben jedes einzelnen beeinflussen.

Verbot von Einwegplastik

Welche Gesetze treten zukünftig noch in Kraft, um Plastikmüll zu vermeiden?

Bei dem Gesetz zum Verbot von Einwegplastik soll es zum Glück nicht bleiben! Weitere Maßnahmen zur Vermeidung der Plastikvermüllung wurden bereits von der Bundesregierung durchgesetzt. Ab 2022 dürfen Kunststofftragetaschen nicht mehr an die Kundschaft ausgeteilt werden. Zudem soll es eine Pfandpflicht für Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff geben. Ab 2025 müssen PET-Einweg-Flaschen einen gewissen Prozentsatz an Recycling-Plastik enthalten. Diese Entwicklung macht Mut und zeigt, dass die Vermeidung von Plastik zukünftig einen großen Teil in unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung einnehmen wird.

Was bedeutet das für dein Unternehmen?

Wenn du von diesen Wandel betroffen bist und dein Unternehmen selbst Plastik-Einwegprodukte hergestellt und in Umlauf bringt, gilt es nun auf Alternativen zurückzugreifen. Je nach Ausmaß ist diese Umstellung mit einem großen Ressourcenverbrauch verbunden. Doch der Markt bietet bereits zahlreiche Optionen an plastikfreien Produkten für wenig Geld. Langfristig sollte dein Unternehmen die Nutzung von Gütern aus Plastik vermeiden. Auch wenn nicht alle Plastik-Produkte von den beschlossenen Gesetzen betroffen sind, kann angenommen werden, dass weitere Plastik-Artikel in naher Zukunft verboten werden. Nachhaltigkeit, sowie der Schutz der Umwelt werden an Bedeutung gewinnen und Unternehmen müssen sich darauf einstellen. Zudem tun sie mit der Vermeidung von Plastikmüll nicht nur der Bundesregierung einen Gefallen, sondern sie schützen auch die Umwelt. Deine Kundschaft, Mitarbeiter:innen und deine Geschäftspartner:innen werden es dir danken und dein Image wird sich langfristig erheblich verbessern.

Welche Alternativen gibt es für dein Unternehmen?

Doch nun haben wir auch gute Neuigkeiten! Wenn du zuvor von den Einwegplastik-Produkten Gebrauch gemacht hast, musst du nun nicht auf deine beliebten Strohhalme, die praktischen To-go-Becher oder auf Besteck verzichten.

In unserem Onlineshop finden sich zahlreiche Alternativen, die nicht nur günstig, sondern auch ein praktischer Ersatz sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass in zahlreichen Produkten nach wie vor Plastik enthalten ist. Seien es Kugelschreiber, Plastikflaschen oder Stiftehalter. Die Lösung: Nachhaltige Werbeartikel.

Nachhaltige Werbeartikel sind besonders wirksam und erzielen hohe Aufmerksamkeit bei deiner Zielgruppe. Zukünftig werden sie immer beliebter und können schon längst mit den allseits bekannten Werbeklassikern wie Taschen, Textilien oder Kugelschreiber mithalten. Zeige mit deinem Unternehmen, wie wichtig dir das Thema Nachhaltigkeit ist und verwende Produkte aus biologisch abbaubaren Materialien. Folgende grüne Werbeartikel haben wir unter anderem in unserem Onlineshop:

Werbeartikel aus Bambus sind besonders beliebt. Bambus ist ein Rohstoff, der mit am schnellsten nachwächst. Dadurch werden zahlreiche Wälder verschont und es entstehen langlebige grüne Werbeartikel, die umweltfreundlich und biologisch abbaubar sind.

Die Umstellung auf nachhaltige Produkte ist für viele Unternehmen eine Herausforderung. Jedoch zeigt sich langfristig, dass dieser Wandel nicht nur positive Auswirkungen auf den Umweltschutz hat, sondern auch auf das Image deines Unternehmens. Denn mit dem was dein Unternehmen heute tut, entscheidest du darüber, wie die Welt morgen aussehen wird!