BPA-frei: Was bedeutet das und welche Artikel sind BPA-frei?

Allgemein 07. Dezember 2020

Viele Hersteller von Produkten verzichten mittlerweile auf die Verwendung von BPA. Warum das für die Gesundheit besser ist und wie du BPA-freie Artikel in deinen Alltag integrierst, erfährst du in diesem Beitrag.

bpa-freie Trinkflaschen

Was bedeutet Bisphenol A für unsere Gesundheit?

Der chemische Stoff Bisphenol A, kurz BPA genannt, begegnet uns tagtäglich in vielen unserer Alltagsgegenstände. So ist BPA beispielsweise in vielen Trinkflaschen, Lunchboxen, Plastikgeschirren, Plastikschnullern für Kinder, in der inneren Beschichtung von Konserven- und Getränkedosen und vielen anderen Gegenständen enthalten. Dabei kann die riskante Chemikalie BPA negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. So kann beispielsweise Hitze BPA-Stoffe aus dem Plastik lösen und auf dem direkten Weg über die Lebensmittel in den menschlichen Organismus gelangen. Die Alternative: BPA-freie Produkte. In diesem Artikel klären wir dich darüber auf, was Bisphenol A ist und was BPA-frei bedeutet. Darüber hinaus geben wir dir Tipps an die Hand, worauf du achten solltest, um BPA aus deinem Alltag so weit wie möglich zu verbannen.

BPA – Was ist Bisphenol A überhaupt?

Bisphenol A ist eine Chemikalie, welche zur Herstellung von Kunststoffen beispielsweise Polycarbonat, Polyester oder Kunstharzen verwendet wird. Die synthetische Chemikalie wird dabei hauptsächlich in Kombination mit anderen chemischen Stoffen eingesetzt. BPA dient dabei als Weichmacher und sorgt dafür, dass Kunststoffe bei der Herstellung leichter, formstabiler, geschmeidiger und dehnbarer werden.

Jedoch steht der chemische Stoff unter Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. So wird angenommen, dass der Weichmacher, welcher ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen wirkt, Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern hat. Auch bei Erwachsenen wird in diesem Zusammenhang eine Störung des Hormonhaushaltes und eine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit vermutet. Studien haben gezeigt, dass die Fruchtbarkeit bei Männern mit einer zunehmenden Menge von BPA im Blut abnehmen kann. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass die Chemikalie bei der Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Gehirnstörungen, Leberprobleme und Diabetes eine Rolle spielt. Dabei kann sich der chemische Stoff bereits durch das Erhitzen von Verpackungsmaterial aus dem Kunststoffprodukt lösen und Teile des Weichmachers in unseren Lebensmitteln und Flüssigkeiten gelangen und auch nachgewiesen werden. Eine BPA-Belastung kann bei Menschen im Blut, Urin, Fruchtwasser oder im Gebärmuttergewebe nachgewiesen werden.

In welchen Produkten kann Bisphenol A enthalten sein? Ein Überblick

Der harte und klare Kunststoff wird aufgrund seiner vorteilhaften Produktionseigenschaften sehr gerne von der Industrie für die Produktion von verschiedenen Produkten verwendet. Dabei wird BPA, welches zur Fertigung des Kunststoffes Polycarbonat dient, sehr häufig für die Produktion von Behältnissen für Lebensmittel eingesetzt. In folgenden Gegenständen ist Bisphenol A auch enthalten:

  • Kunststoffartikel wie Trinkflaschen, Plastikgeschirr, Kinder-Spielzeug
  • CDs, DVDs, Blu-rays Discs
  • Konserven- und Getränkedosen
  • Fast-Food-Verpackungen
  • Kunststoffschild eines Schnullers, Beißringe
  • Zahnfüllungen

Der Verkauf von Babyflaschen, welche BPA enthielten wurde bereits gestoppt. Babyflaschen werden seitdem nur noch aus dem Kunststoff Polypropylen oder Polyamid hergestellt. Dennoch gibt es immer noch zahlreiche Artikel, die den Stoff enthalten. Vor allem bei Hitze kann sich Bisphenol A besonders schnell von den Produkten lösen. Das solltest du vor allem bei der Verwendung von heißen Lebensmitteln in betroffenen Trinkflaschen und Dosen beachten. Auch die Wärme von Geschirrspülern kann bei BPA-lastigen Produkten dafür sorgen, dass sich das Material löst und bei der nächsten Nahrungsaufnahme in den Körper gelangt.

Was bedeutet BPA-frei?

Viele Hersteller von Produkten verzichten mittlerweile auf die Verwendung von Bisphenol A. BPA-frei bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bei speziell gekennzeichneten Produkten und Gegenständen auf den chemischen Stoff Bisphenol A gänzlich verzichtet wurde. So sollte Nahrung nicht in Behältern aus Polycarbonat gefüllt werden, da sich vor allem durch Hitze der Weichmacher um ein Vielfaches schneller herauslöst und auf die Nahrung übergehen und so in den menschlichen Organismus gelangen kann. Kochendes Wasser kann die Freisetzung von Bisphenol A um das 55-fache beschleunigen. Deshalb sollte vor allem bei Alltagsgegenständen, wie z.B. bei Trinkflaschen und Lebensmittelbehältern aus Kunststoff darauf geachtet werden, dass diese Gegenstände kein BPA und keine Weichmacher enthalten. Dabei findest du die Kennzeichnung BPA-frei heutzutage auf vielen Artikeln. Dies lässt sich mit einem kurzen Blick auf den Recycling-Code, welcher sich beispielsweise auf dem Flaschenboden der Produkte befindet, herausfinden. Folgende chemische Stoffe gilt es darüber hinaus zu differenzieren:

  • Gesundheitsschädliche Risiken sind nicht bekannt: Polyethylen High-Density (PE-HD), Polyethylen Low-Density (PE-LD) , Polypropylen (PP)
  • Umstrittene chemische Stoffe: Polyethylenterephthalat (PET)
  • Ungeeignet zur Aufbewahrung von Lebensmitteln: Polyvinylchlorid (PVC)

Achte beim Kauf deiner Produkte auf diese Kennzeichnungen und vermeide chemische Stoffe, welche schädlich für deine Gesundheit sein können. Mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen auf dem Markt, sodass die Auswahl hier unendlich ist.

BPA im Alltag meiden

Folgende Tipps helfen BPA im Alltag zu meiden:

  • Plastikmüll von Lebensmitteln so weit wie möglich meiden.
  • Lebensmittel im Idealfall in Glas-, Keramik oder Edelstahlbehältern aufbewahren.
  • Lebensmittel aus Konservendosen in Glas- oder Keramikbehälter umfüllen.
  • Das Erhitzen von Lebensmitteln in Kunststoffbehältern möglichst vermeiden.
  • Lebensmittel gut abkühlen lassen, bevor diese in Kunststoffbehältern gefüllt werden.
  • Meide Polycarbonat. Achte auf den Recyclingcode 7 (RE 7). Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich der Kunststoff Polycarbonat (PC), welches BPA enthält.
  • Greife stattdessen auf Kunststoffe, wie Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) zurück, die weniger bedenklich sind.
  • Achte auf die Hersteller-Hinweise „BPA-frei“ bzw. „BPA free“ auf dem entsprechenden Artikel.

Trinkflaschen BPA-frei

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